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Beratung

Beratung für internationale Roll-outs und Lokalisierungsprozesse

Seit über 25 Jahren beraten wir Unternehmen als SAP-⁠Partner für Language Consultancy – vom Scoping internationaler Roll-outs über die Auswahl geeigneter Werkzeuge und die Konfiguration von SE63 bis zur Gestaltung der Übersetzungsprozesse. So unterstützen wir einen termingerechten Roll-out in allen Sprachen – mit planbarem Aufwand und sprachlich abgestimmten Benutzeroberflächen, Schulungsunterlagen und Dokumentationen.

Die Transaktion Internationalisierung (I18N) in einem SAP-System: das Menü I18N-Customizing neben einer Collage von Wahrzeichen aus aller Welt
Screenshot: © SAP SE

Wobei wir beraten

  • Globale Roll-outs

    Die sprachliche Seite eines Roll-outs: welche Systeme, Mandanten und Objekttypen, in welcher Reihenfolge – und wie die Übersetzung mit der Entwicklung Schritt hält.

  • Scoping

    Belastbare Zahlen, bevor Sie sich festlegen: unübersetzte und geänderte Texte, Wiederholungen, Aufwand und Zeitplan je Sprache.

  • Werkzeugauswahl

    Welche Werkzeuge zu Ihrem Projekt passen: SE63, SAP Translation Hub, AILT oder eine Kombination – abgewogen nach Qualität, Kosten, Sicherheit und Aufwand.

  • SE63-Konfiguration und -Schulung

    Ersteinrichtung der SAP-Übersetzungsumgebung mit einem Auswertungslauf je Sprache und Schulungen vor Ort für Ihr Team.

  • Prozessdesign

    Übersetzungsworkflows, die zu Ihren Entwicklungszyklen, Transportwegen und Werkzeugen passen – mit klaren Zuständigkeiten und Prüfpunkten.

  • Risikobewertung

    Qualitäts-, Termin-, Datenschutz- und Anbieterrisiken früh erkannt, mit Maßnahmen, die sie beherrschbar halten.

Der Übersetzungszyklus eines Roll-outs

  1. Scoping

    Welche Objekte, Sprachen und Mengen – mit Aufwand und Zeitplan je Sprache.

  2. Erstübersetzung

    Der gesamte Umfang, übersetzt mit den passenden Werkzeugen; zentrale Begriffe vorab abgestimmt.

  3. Lieferung

    Übersetzungen transportiert, im Q-System getestet und für den Go-live im Produktivsystem freigegeben.

  4. Delta-Management

    Neue und geänderte Texte aus jedem Release übersetzt, damit alle Sprachen aktuell bleiben.

    Wiederholt sich mit jedem Release

Phase 1: Scoping

Ein SAP-Roll-out scheitert selten an der Übersetzungsqualität. Er stockt, weil niemand wusste, was übersetzt werden muss, und das Budget geschätzt war. Das Scoping macht aus Ihrer Systemlandschaft eine belastbare Zahl:

  • Wo die Inhalte liegen: Systeme, Mandanten, Eigenentwicklungen, Fiori-Apps, Customizing, Stammdaten und Formulare – und die Transportroute von der Entwicklung bis in die Produktion
  • Welche Sprache die Quellsprache ist und ob Texte in einer zweiten Entwicklungssprache oder von Nicht-Muttersprachlern zuerst überarbeitet werden müssen
  • Ob das System bereit ist: Zielsprachen installiert, Sprachimporte und Mandantenpflege auf dem aktuellen Stand
  • Eine Analyse je Sprache, so verfeinert, dass nichts übersetzt wird, wofür niemand zahlen sollte
  • Die Inhalte außerhalb des Systems, etwa Dokumentation und Schulungsunterlagen

Das Scoping klärt auch, wer im Projekt welche Rolle übernimmt und welche Werkzeuge passen: SE63, SAP Translation Hub, AILT oder ein Übersetzungswerkzeug wie memoQ – oft mehr als eines.

Phase 2: Erstübersetzung

Der Hauptdurchlauf über den gesamten Umfang. Zentrale Begriffe werden vor Übersetzungsbeginn abgestimmt, damit alle Sprachen vom ersten Tag an dieselben Wörter verwenden. Mit diesen Begriffen und einem Translation Memory lässt sich der Großteil vorübersetzen und gezielt prüfen, statt alles neu zu übersetzen.

Phase 3: Lieferung

Übersetzungen nehmen denselben Weg wie jede andere Änderung: über die im Scoping festgelegte Transportroute, von der Entwicklung über das Q-System in die Produktion, mit denselben Freigaben wie der Rest des Releases.

Die Abnahme, die zählt, findet am Bildschirm statt, im Kontext – nicht in einer Datei. Ein Begriff, der in einer Tabelle gut aussieht, kann in einem 20-Zeichen-Feld auf einer Fiori-Kachel trotzdem falsch sein.

Phase 4: Delta-Management

Die Phase, die darüber entscheidet, ob sich die Investition langfristig auszahlt – und die in der Planung häufig vernachlässigt wird. Customizing wird laufend angepasst, Eigenentwicklungen bringen neue und geänderte Texte mit sich. So können Übersetzungen, die gestern noch korrekt waren, unbemerkt veralten.

Wird das Delta-Management als regelmäßiger Prozess organisiert – Änderungen analysieren, neue und geänderte Texte übersetzen und transportieren –, bleibt der Aufwand überschaubar und planbar. Werden Änderungen dagegen über längere Zeit gesammelt, entsteht schnell ein umfangreiches Folgeprojekt.

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Ausführliche Informationen zu den einzelnen Phasen, den Projektrollen, den sprachlichen Abhängigkeiten und der Auswahl geeigneter Werkzeuge finden Sie in unserem Beitrag „Best Practices für internationale SAP-Roll-out-Projekte“ im AILT-Blog.

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Erzählen Sie uns von Ihrem Roll-out oder Ihrem Prozess – wir schlagen vor, wie Sie beginnen.